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Gottes Wort für das Jahr 2015

Du bist die Gemeinde

Colette Toach
Apostel und geistliche Mutter
Apostolic Movement International

 

Du bist die Gemeinde

Höre dir Gottes Wort fürs 2015, HIER an

Die Verheissung

Heute komme ich mit einer Botschaft der Hoffnung, der Leidenschaft und der Veränderung. Ich komme mit einer Botschaft für dich. Ich bin hier, um dir zu sagen, dass der Herr dir ein Land verheissen hat, in welchem Milch und Honig fliessen.

Dies ist keine neue Verheissung. Es ist eine Verheissung, die der Herr Seiner Gemeinde schon während einigen Jahren am geben ist. Seit die apostolische Bewegung begonnen hat, hat Gott angefangen, Seiner Gemeinde eine Botschaft zu geben.

Wir haben die Möglichkeit gehabt, mit Menschen aus der ganzen Welt und von jeder Denomination zu arbeiten. Ja, wir haben alle unsere Steckenpferde und diejenigen Dinge, an denen wir hängen und über welche wir bis aufs Blut kämpfen, aber es gibt eine Botschaft, die von Generation zu Generation, von Gemeinde zu Gemeinde und von Nation zu Nation widerhallt, dass in der Gemeinde eine neue Bewegung am kommen ist.

Neues Leben kommt in die Gemeinde. Es spielt mir keine Rolle, welcher Denomination du angehörst, was für eine Geschichte du hast, aus welchem Land du kommst und wo du geboren wurdest. Diese Botschaft ist für uns als weltweite Gemeinde.

Eine neue Bewegung kommt in die Gemeinde und viele Menschen haben darüber spekuliert, was diese neue Bewegung ist. Nun, ich werde jetzt mein Puzzleteil mit dir teilen, denn ich glaube nicht, dass eine einzige Person das vollständige Bild davon hat, wie diese neue Bewegung aussehen wird.

Auch Petrus und Paulus in der ersten Gemeinde hatten allein nicht das vollständige Bild, sondern sie hatten dies nur mit den anderen Aposteln zusammen. Gemeinsam brachten sie auch eine Bewegung hervor.

Jeder von ihnen hatte seinen eigenen Bereich und sein eigenes Muster, aber zusammen starteten sie eine Bewegung, von welcher wir noch heute Früchte sehen. Wir befinden uns in einer unglaublichen Zeit. Ich kann meine Begeisterung nicht zurückhalten, denn ich fühle mich so privilegiert, ein Teil von dem zu sein, was Gott am tun ist.

Wir werden das sehen, was die Generationen vor uns nie zu sehen bekamen. Wir werden an etwas teilnehmen, wovon sie nur träumen konnten. Vor vielen Jahren erhielten sie den Traum und die Verheissung, aber wir werden die Erfüllung davon sehen.

Darüber hinaus hat Gott uns noch das Privileg und die Ehre gegeben, an dieser Verheissung teilzuhaben und sie Wirklichkeit werden zu lassen. Es wird nicht eine Person, ein Apostel oder ein Dienst sein, der diese neue Bewegung in der Gemeinde einleiten wird.

Als Leiter werden wir – jeder mit seinem Teil, seinem Puzzleteil und seinem Blueprint – zusammen diese Dinge zusammenbringen und dann werden wir sehen, wie Gott in dieser Gemeinde Dinge tun wird, die wir noch nie zuvor gesehen haben.

Ist es so schwierig, sich das vorzustellen? Es ist genauso schwierig, wie es für die erste Gemeinde war, zu erleben, wie etwas geboren wurde, wovon sie über Generationen hinweg geträumt hatten und zu erleben, wie es auf eine Art und Weise Wirklichkeit wurde, wie sie sich dies nie vorgestellt hatten.

Sie hatten auf ihren Messias und auf ihre Erweckung gewartet, aber als sie kam, kam sie auf eine Art und Weise, wie sie es nicht erwartet hatten. Sie kam mit grösserer Kraft, als sie es erwartet hatten.

Wir stehen in dieser Endzeitgemeinde also auf der Schwelle und wir warten und spüren das Zittern unter unseren Füssen. Jedes Mal, wenn wir Propheten zusammenkommen, um zu beten, spüren wir die Bewegung des Geistes, wir spüren das Herz des Vaters, das schneller schlägt. Du weisst, dass diese Erde in den Wehen liegt und darauf wartet, dass wir einen Schritt nach vorne machen.

Dieses Jahr, 2015, ist das Jahr, in welchem wir vorwärtsgehen werden. Wieso sind diese Verheissungen noch nicht Wirklichkeit geworden? Wenn Gott diese Verheissungen vor so vielen Jahren gegeben hat, wieso hat es so lange gedauert, bis sie Wirklichkeit geworden sind?

Als die Kinder Israels Ägypten verliessen, brachte der Herr sie in ihr verheissenes Land. Das Land, in welchem Milch und Honig flossen, lag direkt vor ihnen. Was geschah dann? Mose sandte die Kundschafter aus, sie sahen das verheissene Land und sagten: "Ja, es stimmt. Das Land, das der Herr uns versprochen hat, ist wirklich fruchtbar und wunderschön."

Aber der Preis, von welchem Gott erwartete, dass sie ihn für dieses Land bezahlten, war mehr als sie bereit waren zu zahlen. Die Riesen waren zu gross, der Krieg zu intensiv und der Widerstand zu viel für sie. So kamen sie murrend zurück, anstatt dass sie auf den Herrn vertrauten, der ihnen dieses Land verheissen hatte.

Sie hätten dem Herrn vertrauen können, dass Er die Wunder tun würde, die sie brauchten, um in dieses Land zu gelangen. Aber sie warfen nur einen Blick auf den Preis, den sie bezahlen mussten, um diese Verheissung für sich in Anspruch zu nehmen und sie sagten, dass er zu hoch für sie war und sie nicht bereit waren, ihn zu bezahlen.

Sie verpassten ihre Zeit der Heimsuchung. Dann sagte der Herr: "Ich werde auf eine neue Generation warten." Dann erwachten sie plötzlich aus ihrem Schlaf und dachten: "Oh nein. Hier ist das Land. Nun sagt der Herr, dass wir es nicht betreten können. Wir haben versagt. Wir haben es vermasselt."

Dann versuchten sie in ihrer eigenen Kraft, das Land einzunehmen. Sie sagten: "Der Herr wird mit uns sein!" Nun wollten sie glauben, dass Gott mit ihnen war. Sie gingen also hin und versuchten, das Land einzunehmen, doch wir wissen beide, was geschah.

Die Reise

Lies 4. Mose 13,14 und du wirst sehen, was geschah. Sie wurden besiegt und Gott war nicht mit ihnen. Gott sagte ihnen, dass sie versagt hatten. Sie hatten ihre Zeit der Heimsuchung verpasst. Sie erhielten ihre Chance und sie entschlossen sich, es nicht auf Gottes Art und Weise tun zu wollen und dass ihnen der Preis zu hoch war.

Als es dann aber zu spät war, entschieden sie, dass sie Gottes Verheissung wollten und dass sie in Gottes Segen wandeln wollten. So taten sie es, wie die Welt es tut. Sie ergriffen ihre Schwerter und Schilde und ihre natürlichen Stärken und machten sich ans Werk, um den Feind zu zerstören, so wie es alle anderen dort draussen auch tun.

Das ist der Weg der Welt. Sie versuchten auf dem Weg der Welt, Gottes Verheissung für sich in Anspruch zu nehmen. Das Resultat davon war dasselbe, wie als sie am Anfang vor dem Preis davonrannten.

Es ist dasselbe mit dir. Gott gibt dir eine Verheissung und dann denkst du: "Herr, das ist ein hoher Preis, den ich bezahlen muss. Ich muss meinen Job, meine Familie und all diese anderen Dinge aufgeben? Dies sind grosse Riesen.

Lass mich dir sagen, Herr, welcher Preis ich bereit bin zu zahlen. Ich bin bereit, zu fasten, mein Schwert und meinen Schild in die Hand zu nehmen und in deinem Namen in den Kampf zu ziehen. Das ist es, was ich bereit bin zu tun, um die Verheissung, die du mir gegeben hast, in Erfüllung gehen zu sehen."

Wer hätte gedacht, dass Gottes Vorstellung davon, wie sie das Land einnehmen sollten, war, um die Mauern zu laufen, bis sie einstürzten? Wenn sie ein wenig länger auf Gott gewartet hätten, bevor sie begannen sich zu beklagen, hätten sie herausgefunden, dass Gott einen viel einfacheren Weg hatte, um diese Riesen zu Boden zu bringen, als sie sich vorstellen konnten.

Zwei Extreme

Er hatte eine weit geöffnete Tür für sie und Er hat auch eine weit geöffnete Türe für die Gemeinde. Leider hat die Gemeinde viel Verfolgung und Widerstand erlebt und wir haben heute zwei Extreme.

Vollkommene Absonderung

Als Erstes gab es die Gemeinde, die sagte: "Schaue all diese Riesen in der Welt an. Wir können uns nicht mit der Welt messen. Wir sind nicht gut genug. Wir kommen nicht an sie heran, also werden wir uns absondern.

Wir werden eine Gemeinde haben und wir werden hier drüben die Gemeinde sein und dort drüben wird die Welt sein. Die Gemeinde wird auf einem Berg sein und die Welt wird auf dem anderen Berg sein und du darfst mit den unheiligen Dingen nicht in Berührung kommen.

Wir haben Gottesdienste und Bibelstunden und haben unsere gute Zeit in der Gemeinde ganz für uns allein. Die einzige Person, die aus der Gemeinde hinaus und auf den anderen Berg, die Welt, geht, ist der Evangelist, der versucht, die Menschen von der Welt zum Gemeindeberg zu schleppen."

Dies war das Muster der Gemeinde und dann begann Gott, es aufzurütteln und die apostolische Bewegung nahm ihren Anfang. Dann begannen die Menschen zu denken: "Wenn wir die Verlorenen gewinnen wollen, weshalb gehen wir dann nicht zu ihrem Berg? Wieso bringen wir nicht allen die Botschaft der Errettung, anstatt dass nur der Evangelist dies tut? Wieso predigen wir nicht alle die gute Nachricht?"

Eine Revolution begann stattzufinden. Es gab überall Erweckungsprediger, die Heilungen vollbrachten, und Erweckungsprediger aus der Pfingstgemeinde und die Gemeinde begann zum ersten Mal die Welt zu erreichen. Eine Erweckung begann stattzufinden, weil sie die Botschaft endlich verstanden.

Der Geist der Welt

Dann begann aber das andere Extrem stattzufinden. Die Menschen dachten nun: „Wir hatten etwas Erfolg, wieso nehmen wir also nicht unser Schwert und unseren Schild, so wie es die Welt tut und imitieren sie?

Wenn wir wollen, dass wir mehr werden, müssen wir für die Welt akzeptabler werden. Wenn wir diese Kirchenbänke füllen wollen, müssen wir wie die Welt tönen, wie die Welt aussehen und wie die Welt handeln.

Aber wir bringen immer noch eine Botschaft der Gnade. Die Veränderung wird in unseren Herzen stattfinden und die Menschen werden sehen, dass wir gute Menschen mit einer guten Moral sind und sie werden uns über Christus fragen. So entstand ein lauwarmes Christentum.

Wenn du heute den Gemeindeberg und den Weltberg betrachtest, fragst du dich: "Welcher ist nun schon wieder welcher? Ich kann es nicht sagen, denn wenn ich ehrlich bin, hat die Welt bessere Wohltätigkeitsorganisationen als die Gemeinde und die Welt predigt einen besseren Moralkodex als die Gemeinde. "

Also, was macht uns nun schon wieder anders?

Die Gemeinde der Zukunft

Die ganze Zeit warten wir darauf, dass der Herr mit Seiner Macht einschreitet und die Mauern von Jericho für uns einstürzen lässt. Sind wir in diesem Jahr, 2015, bereit, die Dinge endlich auf Gottes Art und Weise zu tun? Wofür werden wir uns entscheiden?

Sind wir bereit, unseren Riesen in die Augen zu schauen und sie niederzureissen, so wie Gott möchte, dass wir sie niederreissen? Sind wir bereit, diese Extreme in der Gemeinde anzuschauen und zu beginnen, Ordnung zu bringen?

Eine Gemeinde ohne Mauern

Gott ist daran, eine Gemeinde ohne Mauern zu schaffen. Dies ist auch kein neues Konzept, aber ich werde es ein wenig aufrütteln. Ich spreche nicht von einer Gemeinde, in welcher das Evangelium unter Prostituierten und in Bars verkündigt wird.

Ich spreche von einer Gemeinde, in welcher die Gemeinde kein Gebäude mehr ist, sondern beginnt ein Leib zu sein, in welcher die Gemeinde eine Person ist. Ich spreche davon, dass Leute sagen: "Wir gehen zur Gemeinde nebenan" und sie sprechen davon, dass sie sich mit ihren Nachbarn treffen, um mit ihnen Gemeinschaft zu haben.

Ich spreche von einer Gemeinde, die ein lebendiges, atmendes Wesen und nicht ein Gebäude aus Stein und Mörtel ist, in welchem wir uns alle am Sonntag treffen, um Gemeinschaft zu haben. Du sagst: "Verlasse die Versammlung der Heiligen nicht."

Nun, wir sollten jeden Tag Gemeinschaft haben. Wir sollten jeden Tag das Christensein leben. "Schaut mich an, Leute. Ich bin eine lebendige und atmende Gemeinde. So sieht die Gemeinde aus. Die Gemeinde sieht so aus wie du."

Die Gemeinde sollte über die ganze Welt verstreut sein. Nicht mehr zwei Berge und keine Kompromisse mehr, so dass wir aussehen wie die Welt. Ich spreche von einer Gemeinde, die neue Trends setzt und der die Welt nachfolgt und in welcher wir der Massstab sind.

Wir sollten das sein, wonach die Welt strebt. Ja, wir hatten das Extrem "Komme nicht mit der Welt in Berührung". Wir waren so abgesondert, dass wir nicht fernsehen und Radio hören konnten, weil dies vom Feind war und wir sonderten die gute Nachricht vollkommen von denjenigen ab, die tot und am sterben waren und die sie am meisten brauchten.

Nun haben wir aber das andere Extrem, mit welchem der Herr immer noch kämpft. Jesus ist für eine makellose Braut gekommen, aber Seine Braut ist vom Geist der Welt verunreinigt. Dienste gehen nach Las Vegas, um Beleuchtung zu kaufen, damit sie eine schöne, auffallende und spektakuläre Bühne haben.

Wir müssen so wie die Welt aussehen und so wie die Welt handeln, damit wir die Welt erreichen können. Welcher Geist befindet sich also in der Gemeinde? Wenn ich die Welt anschaue und wenn ich die Gemeinde anschaue, sehe ich keinen Unterschied.

Ich spüre das Herz des Vaters, die Wehen im Geist, der Schrei nach Fürbitte, dass sich die Propheten erheben und beginnen das Wort hervorzusprechen, um die Gemeinde aufzurütteln und sie zu wecken, denn du bist die Gemeinde.

Eine Stadt auf dem Hügel

Höre auf darauf zu warten, dass jemand dort draussen die Dinge geschehen lässt. Du bist die Gemeinde. Wenn etwas geschehen wird, wird diese Veränderung mit dir beginnen, denn Gott hat dich dazu berufen, eine Stadt auf dem Hügel zu sein.

Er hat nicht uns dazu berufen, eine Stadt auf dem Hügel zu sein. Er hat dich dazu berufen, eine Stadt auf dem Hügel zu sein. Du sollst ein Modell und ein Vorbild sein, wo immer du auch sein magst. Wo auch immer du arbeitest, wo auch immer du mit anderen Gemeinschaft hast, wo auch immer du studierst, bist du ein Vorbild, dem andere nachfolgen können?

Bist du die Gemeinde in deinem Quartier? Bist du die Gemeinde in der Schule oder am Arbeitsplatz? Der Herr verstreut die Gemeinde und reisst diese Gebäude nieder. Er reisst diese Stadt auf dem Berg nieder und macht uns alle zu Bergen und Städten.

Er zündet jeden von uns an. Alles, was wir tun müssen, ist, unseren Platz zu finden und das Licht in der Dunkelheit zu werden und dann werden wir sehen, wie Dinge zu geschehen beginnen. Wie lautete der grosse Evangelisationsauftrag? Wir sollten hingehen in alle Welt und Menschen zu Jüngern machen.

Ich liebe die Wortwahl in diesem Satz. Es heisst nicht, dass wir hingehen und evangelisieren sollen. Es heisst, dass wir sie zu Jüngern machen sollen; noch nicht einmal unbedingt zu christlichen Jüngern. Es steht geschrieben: "Geht hin und macht sie zu Jüngern."

Was geschieht, wenn du ein Mentor bist und du einen Jünger hast? Es bedeutet, dass das, was in dir drin ist, wer du bist und was du hast, dieser Person impartiert wird, die du bementorst.

Stelle dir mit mir zusammen eine Gemeinde vor, in der jeder Gläubige, der den Geist Christi in sich hat, ein Lehrer, ein Chef, ein Leiter, ein Vorbild, ein Modell und jemand ist, zu dem andere kommen, um Richtungsweisung, Seelsorge, Beratung und Business-Auskünfte zu erhalten.

Eine Gemeinde, die Einfluss und Macht hat

Stelle dir eine Gemeinde vor, in der die Welt kontinuierlich von diesen Gläubigen beeinflusst wird. Aber das ist nicht das, was wir im Moment in der Gemeinde sehen. Wir sehen eine Gemeinde, die herumtrippelt wie kleine Mäuse, um ein Stück des Käses dieser Welt zu ergattern.

Dann bringen sie den verdorbenen, verunreinigten Käse in das Kirchengebäude und verunreinigen alle damit. Sie geben das Gift an alle weiter. Dies ist nicht das, was Gott für uns bereithält.

In letzter Zeit habe ich gesehen, wie der Herr Leiter, Gläubige und Leiter des fünffachen Dienstes genommen hat und begonnen hat sie zu zerstreuen. Ich habe Apostel gesehen, deren Dienste eine gute Struktur hatten und der Herr hat diese Dienste weggenommen und die Apostel in die Arbeitswelt katapultiert und gesagt: "Dies ist mein Wille."

"Okay Herr, du hast mich in den Dienst berufen, nicht wahr?"

"Ja, das habe ich."

"Du hast mich berufen, ein Apostel zu sein, nicht wahr?"

"Ja, das habe ich."

"Weshalb hast du dann meinen Dienst weggenommen? Dies scheint ein bisschen kontraproduktiv zu sein."

"Ich habe ihn weggenommen, weil dies hier dein Dienst ist. Du bist dazu bestimmt, in der Welt eine Gemeinde zu sein. Gehe hin und zeichne dich dort aus. Scheine dort dein Licht und ich werde dort viele zu dir hinziehen."

Wie viele von uns verbringen unser ganzes Leben damit, zu versuchen, Gläubige zu erreichen? Ja, für einige von uns ist dies unser Teil. Dies ist es, was ich jetzt gerade mit dir tue. Wann werden wir aber endlich dieses "Dienst"-Denkmuster durchbrechen?

Zu dienen bedeutet nicht nur hinter dem Rednerpult zu stehen. Gott ist daran, eine Gemeinde zu erheben, in der jeder Gläubige ein Licht in der Dunkelheit ist und in der jeder Gläubige in seiner Berufung wandelt. Nun, wenn dies geschieht, gibt es wirklich für jeden Gläubigen im Leib Christ einen Platz hinter dem Rednerpult?

Kann wirklich jeder Gläubige prophezeien und lehren? Alles, was alle sehen, ist der fünffache Dienst, die Propheten und die Heilungsevangelisten. Zu dienen beinhaltet so viel mehr und wir haben noch nicht einmal begonnen, es anzuzapfen.

Der Herr ist daran, die Selbstzufriedenheit und die Gleichgültigkeit in deinem Leben, in unseren Leben hier bei AMI und überall in Seiner Gemeinde zu entfernen.

Gehe zu irgendeinem Dienst, irgendeiner Denomination und du wirst diesen armen kleinen Kerl in der Kirchenbank sitzen sehen, der sagt: "Was stimmt nicht mit mir? Ich kann dieses Kirchengetue nicht länger mitmachen. Ich will mehr von Gott. Ich will Gott mitnehmen. Ich will die Welt um mich herum verändern. Ich will einen Unterschied machen."

Dies ist die neue Bewegung Gottes. Es ist eine weltweite Bewegung. Eine Bewegung, die in viele Richtungen geht und die in Form von Wellen aus jeder einzelnen Richtung über uns kommen wird. Sie wird jede Denomination und jede Nation beeinflussen.

Nicht nur Amerika wird gesegnet sein, nicht nur Afrika, Kanada oder Europa wird gesegnet sein. Gott bewegt Seine Hand auf eine Art und Weise, wie Er dies noch nie zuvor getan hat. Dies ist nicht eine einzelne Welle.

Ich spreche vielmehr von Whirlpools überall auf der Welt. Ich spreche davon, dass jeder einzelne Gläubige seinen Platz einnimmt und seine Berufung am Arbeitsplatz, in der Bildung, in der Politik, in der Welt, in der Psychologie und wo auch sonst immer erkennt.

Aber lass uns einmal ehrlich sein, die Gemeinde hat noch keinen dieser Bereiche berührt. Ich sollte es wissen, denn ich war diejenige, die predigte, dass man die unheiligen Dinge nicht berühren soll. Nun, wenn kein Gläubiger das Unheilige berührt, was geschieht dann? Es bleibt unheilig.

Gott hat dich für einen bestimmten Zweck an den Ort gestellt, an dem du bist. Aber wir sitzen herum und warten darauf, dass Wunder geschehen. Wir sagen: "Herr, ich werde hinaustreten und dein Werk tun, wenn Wunder geschehen."

Aber der Herr sagt: "Nein. Wenn du hinaustrittst, dann wirst du Wunder sehen."

Du wirst sehen, wie Er sich bewegt. Du wirst sehen, dass du bereits eine Rolle hast. Aber du hältst Ausschau nach einem Rednerpult und nach einem typischen Dienstumfeld und du sagst: "Wenn Gott mich dazu berufen hat, Sein Werk zu tun, dann ist dies das, was ich anstreben sollte, nicht wahr?"

Deine Rolle

Ich hoffe, dass ich bis am Ende dieser Botschaft dieses Denken in dir zerschmettert habe. Das ist es nicht, worum es im Dienst geht. Wenn ich hinter dem Rednerpult stehe, ist dies nur ein kleiner Bruchteil von dem, was ich tue.

Dieser Teil wird kommen und gehen. Nächstes Jahr wird das, was ich jetzt weitergebe, ein alter Hut und eine alte Botschaft sein. Aber das, was ich in die Leben meiner geistlichen Kinder und in die Leben von Einzelpersonen, die der Herr zu mir bringt, impartiere, und das, was ich investiere, wenn ich mit Personen durch Dinge hindurchgehe und wenn ich ihnen diene, wenn ich noch im Schlafanzug bin, dieses Werk wird über Generationen hinweg bestehen bleiben.

Ja, ich diene tatsächlich in meinem Schlafanzug. Es kommt vor, weil ich in einem Ministrycenter wohne und wir immer Leute im Haus haben. Diese Arbeit, die ich tue, wird bestehen bleiben. Dies ist die Arbeit, die zählt.

Dies ist der Ort, an den der Herr mich gestellt hat. Er hat mich als eine Mutter hier hingesetzt und ich werde die beste Mutter sein, die ich sein kann. Ich werde diejenigen, die zu mir kommen, auf die beste Art und Weise grossziehen, die ich kenne. Ich werde eine Mutter für Mütter und ein Vorbild sein.

Ich werde an diesem Ort, den Er mir zugeteilt hat, scheinen, denn dies ist mein Platz und ich bin die Gemeinde und die Gemeinde sollte dort sein, wo auch immer du bist.

Wo gehörst du hin?

Wo hat Gott dich jetzt gerade hingestellt? Wo bist du an deinem Arbeitsplatz? Wurdest du gerade befördert? Wurdest du hinausgeworfen? Hat Gott dich in eine andere Gemeinde oder in eine andere Umgebung versetzt? Hast du dich in einem anderen Land wiedergefunden?

Bist du der beste Leiter, der du sein kannst? Ich meine nicht einfach der beste Christ. Ich meine hiermit, dass du mehr sein sollst, als einfach wiedergeboren zu sein. Ich spreche davon, dass du der/die Beste bist, der/die du sein kannst. Ich spreche davon, dass du die Weisheit Christi nimmst und sie mit der Dummheit dieser Welt vergleichst.

Ich spreche davon, dass du der beste, der sachkundigste und derjenige Leiter bist, der in der grössten Weisheit wandelt. Ich spreche davon, dass du den besten Rat gibst und ein königlicher Berater bist.

Ich spreche davon, dass du wie Daniel bist, der und dessen Brüder königliche Berater waren, obwohl sie an einem fremden Königshof lebten. Bist du ein Ratgeber des Königs? Bist du ein Ratgeber für die Systeme dieser Welt?

Kommt die Welt zu dir, weil du mehr weisst, härter arbeitest, besser aussiehst und einen höheren Standard hast, als alle anderen? Wenn du befördert wurdest, gibst du dein Allerbestes in dieser neuen Position?

Sogar Paulus sagt: "Wenn du ein Sklave oder ein Diener eines Herrn bist, der nicht göttlich ist, dienst du ihm so, wie du dem Herrn dienen würdest und bist du der beste Diener, der du sein kannst." Wieso hat er das gesagt?

Er sagte es, damit unser Licht scheinen möge. Dass unser Licht scheint, ist viel wichtiger, als dass wir die ganze Zeit moralisch korrekt sind. Ich mag es, manchmal unmoralisch zu sein, einfach um die Leute aus der Fassung zu bringen, sie aufzurütteln und aufzuwecken.

Ein Christ zu sein, bedeutet viel mehr, als zu allen nett zu sein. Gott sei Dank dafür, denn ich bin nicht immer so nett zu den Leuten. Aber ich liebe den Herrn trotzdem von ganzem Herzen, mit meiner ganzen Seele und meinem ganzen Verstand.

Ich würde jeden Tag mein Leben für Jesus hingeben. Ein Christ zu sein, bedeutet vielmehr, als einfach die Regeln zu befolgen. Es geht darum, die Regeln zu setzen. Es geht darum, das Vorbild, der Mentor, der Leiter, der Qualifizierteste und der Fähigste zu sein.

Bist du ein Vorbild?

Bist du der Fähigste an deinem Arbeitsplatz? Bist du die verlässlichste Person an deinem Arbeitsplatz, in der Schule, zu Hause oder in deinem sozialen Umfeld? Bist du die geselligste Person in deinem sozialen Umfeld?

Bist du der oder die Beste, wo auch immer du bist oder sagst du: "Jemand anderes soll das übernehmen?" Du bist die Gemeinde. Du bist das Bild der Gemeinde. Wenn wir sehen wollen, wie in unserem Land Milch und Honig fliessen, müssen wir dort beginnen, wo der Herr uns hingesetzt hat.

Das Problem ist, dass der Herr dich irgendwo hingesetzt hat und du um dich schaust und sagst: "Ist dies der Boden, in welchem ich sein soll? Ich dachte, dass im Dienst zu sein, bedeutet, im Boden auf der anderen Seite des Flusses zu sein. Hier bin ich auf dieser Seite und ich bin so traurig auf dieser Seite des Flusses.

Alle anderen Bäume befinden sich auf der anderen Seite des Flusses. Ich werde einfach zehn Jahre lang auf Gott warten, während ich darauf warte, dass ich auf der anderen Seite des Flusses gepflanzt werde."

Was hast du getan?

Hast du je daran gedacht, dass Gott dich aus einem bestimmten Grund auf dieser Seite des Flusses platziert hat? Was tust du mit der Sicht, die du von hier aus hast? Produzierst du die beste Frucht, die du kannst? Streckst du deine Wurzeln so tief in den Boden, wie du nur kannst?

Machst du das Beste aus dem, was du jetzt gerade hast? Könnte es sein, dass dein Land, in welchem Milch und Honig fliessen, sich direkt vor deiner Nase befindet? Du bist so sehr damit beschäftig, die Milch und den Honig von allen anderen zu betrachten, dass du deine eigenen gar nicht siehst.

Du sagst: "Gott tue etwas. Verändere mich und führe mich in das Land, das du mir verheissen hast. Gott, dies sieht nicht so aus wie das, worum ich dich gebeten habe. Wieso hast du mich in die Wüste versetzt? Herr, bring mich in das Land. Herr, warum bewegst du mich nicht?"

Gott sagt: "Ich habe dich versetzt. Ich habe dich in die Wüste versetzt. Kannst du nicht sehen, dass unter deinen Füssen Wasser aus dem Felsen hervorspringt?"

Wache auf. Dein Land hat nicht so ausgesehen, wie du gedacht hast, dass es aussehen sollte. Mit ein bisschen Arbeit und Gebet kann dieses Land aber genau in dasjenige verwandelt werden, in welchem Milch und Honig fliessen.

Der Herr hat uns zu Beginn des Jahres 2014 ein sehr ähnliches Wort gegeben. Er sagte: "Ich habe eine Reihe von Ereignissen in deinem Leben begonnen. Du wirst es nicht verstehen. Einige der ersten Schritte, welche du machen wirst, werden dich in die Wüste führen.

Du wirst mitten im Meer sein, wo es Stürme gibt, aber wehre dich nicht gegen meine Hand, denn die Stürme werden dich an den Ort tragen, an welchem du sein musst. Ich werde deine Füsse in einen Boden pflanzen, in welchen du selbst nie gestanden wärst.

Ich werde ein Versprechen Wirklichkeit werden lassen, dass du nie hättest vorhersehen können. Dieses Versprechen kann aber nie erreicht werden, ausser wenn du die Route einschlägst, die ich bestimmt habe. Du musst diese Route nehmen, um das Ziel zu erreichen."

Du befindest dich auf dem Weg, auf dem Gott dich haben möchte, damit du dein Ziel erreichst. Machst du das Beste daraus? Wenn du ein Leiter, ein Diener Gottes und ein Vorbild wirst, wirst du Menschen nicht nur Wissen und Weisheit impartieren, sondern du wirst auch den Geist Christi impartieren.

Wir können nichts von unserem Wissen und unserer Erfahrung – sogar in weltlichen Dingen – teilen, ohne dass dieses Wissen aus unserem Geist herauskommt. Wir setzen das, was in unserem Geist ist, mit Worten und Taten frei.

Wenn wir etwas aussprechen und handeln, kommen diese Dinge aus unserem Geist. Wenn es Gläubige sind, die lehren, führen und anweisen, dann werden wir diejenigen sein, die einen Einfluss haben und der Geist Christi, der in uns drin ist, wird beginnen, die Welt zu beeinflussen.

Mir kommt das Gleichnis in den Sinn, in welchem die Diener zu ihrem Herrn kommen und sagen: "Herr, jemand hat beim Weizen Unkraut gesät." Es handelte von den Söhnen des Feindes und davon, wie der Herr in der Endzeit eine Trennung bringen würde.

Wenn ich dieses Gleichnis anschaue, denke ich: "Es würde mich überhaupt nicht stören, jetzt gerade ein Unkraut im Feld des Feindes zu sein. Ich würde es lieben, ins feindliche Lager zu schleichen, etwas Unkraut zu säen und zur Abwechslung seine Ernte zu zerstören. Ich bin es müde, dass es immer umgekehrt ist."

Jeder einzelne Gläubige ist ein Same in Gottes Hand, mit dem Potenzial für Kraft, die diese Welt noch nie zuvor gesehen hat. Es ist Zeit, dass dieser Same in den Boden der Welt gesät wird und dass er überall auf dem Feld des Feindes zu sprossen beginnt.

Wir sollten dies im Feld der Kunst, der Musik, der Filmwelt und der Unterhaltung sehen. Ich würde es lieben zu sehen, wie etwas christliches Unkraut seine Samen in die Geschäfts- und Finanzwelt sät. Ich würde es lieben zu sehen, wie Christen erfinden und erschaffen.

Ich möchte sehen, wie diese Bäume überall hervorsprossen und der Rest der Welt sie anschaut und denkt: "Das ist wirklich gute Frucht. Kann ich etwas von dieser Frucht haben?" Wir werden die Säulen in dieser Welt werden.

Dies ist die Art und Weise, wie wir diese neue Bewegung einläuten werden. Es werden nicht nur ich und ein oder zwei weitere Personen sein. Wir werden es alle zusammen sein, in dem wir an dem Ort, an den der Herr uns gestellt hat, die Gemeinde sind.

Wir brauchen Leiter

Dies wird etwas Organisation brauchen. Wir werden einige Leiter des fünffachen Dienstes brauchen, damit sie helfen, eine Struktur zu schaffen. Denn wenn wir bereits wüssten, wie wir dies tun müssen, würden wir es bereits tun. Aber wir wissen es nicht.

Aus diesem Grund ist Gott daran, in der heutigen Zeit den fünffachen Dienst zu erheben, damit dieser mithelfen kann, die Gemeinde an einen Ort der Reife zu führen. Der Herr tut noch mehr mit Seinen Dienern des fünffachen Dienstes und dass verwirrte mich, als ich meine Berufung erhielt.

Als Erstes trainierte Gott mich in natürlichen und nicht nur in geistlichen Dingen. Hinter dem Rednerpult stehen – ich tue dies seit ich dreizehn bin. Aber die Geschäftswelt ist eine ganz andere Sache. Ich hasse Zahlen.

Rate einmal, was Gott mich tun lässt? Er lässt mich Buchhaltung und andere Dinge tun, die mit Zahlen zu tun haben.

Ich dachte: "Herr, stelle mich einfach hinters Rednerpult."

Der Herr sagte zu mir: "Das kannst du bereits. Du kannst diese Sache nicht."

Nun, ich bin nicht immer so heilig und gehorsam Gott gegenüber. Ich kämpfe mit Ihm. Aber Er ist gnädig mit mir. Danke, Vater.

Der Punkt ist, dass der Herr mich in meinen Schwächen herausforderte. Er brachte mich dazu, in natürlichen Dingen fähiger zu werden und als Resultat davon muss sich dieser Dienst nicht auf die Welt abstützen. Wir müssen uns nicht auf andere verlassen, die unsere Bücher herstellen, wenn wir dies nicht wollen.

Wir wissen selbst, wie wir Bücher produzieren können. Wir müssen uns nicht auf aussenstehenden Personen abstützen, um zu wachsen. Satan kann nicht andere Menschen gebrauchen, um dieses Werk zu zerstören, denn Gott hat uns ein Team gegeben und jeder uns von ist am Schreibtisch genauso fähig wie hinter dem Rednerpult.

Vollzeitlicher Dienst

Dies sind die Typen von Leitern des fünffachen Dienstes, die der Herr am erheben ist. Wenn du eine Berufung zum fünffachen Dienst hast, mag dies etwas verwirrend für dich gewesen sein. Gott beruft dich in den Dienst und dann sendet er dich in die Arbeitswelt.

“Komm schon? Wieso in die Arbeitswelt, Herr? Wieso rufst du mich in die Welt? Ich will diese Welt einfach loswerden und in den vollzeitlichen Dienst gehen."

Du bist im vollzeitlichen Dienst. Wo auch immer du bist, bist du im vollzeitlichen Dienst. Was tust du damit? Du hast diese Vorstellung, dass du deinen Job aufgeben, von Spenden leben und hinter dem Rednerpult stehen solltest.

Dann denkst du: "Nun, tue ich das Werk des Herrn." Wen erreichst du? Du erreichst nur einen kleinen Prozentsatz dieser Erde. Du erreichst Gläubige und das ist grossartig, aber es gibt eine ganze Welt dort draussen. Dies ist die Welt, die wir mit dem, was wir haben, erreichen müssen.

Apostel

Ja, wir werden Diener des fünffachen Dienstes brauchen. Wir werden Apostel brauchen, die das Muster festlegen und uns Richtlinien geben. Wir brauchen einige Mose‘s, die das Muster, den Blueprint festlegen und uns eine Struktur geben, an die wir uns halten können.

Wir brauchen Aaron‘s, die diese Struktur nehmen und sie umsetzen werden. Wir brauchen auch David‘s, die sie unterteilen und sagen werden: "Du gehörst hierhin und du gehörst dorthin. Dies ist das grosse Bild und dies ist dein Platz im Bild."

Dann brauchen wir auch Salomo‘s, die sagen werden: "Okay Welt, komm zu uns. So sollte es aussehen. So sehen Weisheit und Wohlstand aus."

Im Moment ist der Herr daran, diese Apostel zu erheben. Ich werde hier nicht viel über Apostel lehren, denn wir haben schon viel Lehre über das Apostolische. Wenn Gott dir aber eine apostolische Berufung gegeben hat und es so scheint, als ob Er dich aufgehoben hat und vom einem Ort zum anderen katapultiert, bist du genau dort, wo du sein solltest.

Solange du nicht all diese verschiedenen Aspekte gelernt hast, hast du nichts, was du der Gemeinde in dieser Endzeitbewegung geben kannst.

Das ist nichts Neues. Petrus war ein Geschäftsmann, bevor Er zum Herrn kam. Jeder einzelne der Apostel war fähig in seinem Bereich. Paulus war ein Pharisäer. Er kannte das System in- und auswendig.

Er war von Gamaliel, einem der höchsten damaligen Lehrer bementort und trainiert worden. Paulus kannte das Bildungssystem in- und auswendig. Später siehst du, wie Paulus ein Vorbild wird und auch, wie Petrus ein solches Vorbild wird, so dass die Leute nur seinen Schatten berühren wollten.

Dies waren keine unbrauchbaren Männer. Dies waren Männer, die in ihren Bereichen brillierten. Gott liess sie lernen und Er lässt auch dich lernen. Du kannst nicht entkommen. Ich zerschmettere hier dieses Bild von Dienst.

Du bist die Gemeinde. Vergiss dieses Bild vom Gebäude. Du bist die Gemeinde. Was tust du mit dem, was der Herr dir gegeben hat, dort, wo du dich jetzt gerade befindest? Unabhängig davon, was die Situation ist?

Propheten

Dann haben wir die Propheten, die diese Bewegung erlassen und Gottes Volk an den richtigen Platz setzen. Es ist eine Sache, eine Struktur zu haben und eine andere, zu wissen, wo du in dieser Struktur hingehörst. Dort kommen die Propheten ins Spiel.

Sie werden den Menschen nicht nur helfen, ihren Platz in der Struktur, die die Apostel gelegt haben, zu finden, sondern sie sind auch diejenigen, die sie erlassen. Wieso denkst du, dass diese Bewegung überhaupt stattfindet? Aufgrund der Erlasse der Propheten.

Sie sind nun schon während vielen Jahren auf den Knien vor dem Herrn gewesen, haben Fürbitte geleistet und Seinen Willen in diese Erde hinausgesandt. Aus diesem Grund sehen wir heute, was wir sehen. Sie werden weiterhin da sein, um zu erlassen, freizusetzen und Menschen zu helfen, ihren Platz zu finden.

Wenn du dies siehst, wird deine Aufgabe als Prophet viel grösser. Es geht nicht nur darum, am Sonntag aufzustehen und ein prophetisches Wort weiterzugeben. Dies geht viel weiter als das. Hier geht es um die weltweite Gemeinde.

Hier geht es darum, weltweit eine Gemeinde zu erheben, die voll Feuer ist, in der jeder seinen Platz kennt und die ein Vorbild für die Welt ist.

Lehrer

Dann brauchen wir Lehrer, um zu unterrichten und zu lehren. Sie werden uns lehren müssen, wie wir in unseren Geschäften Erfolg haben können. Wir brauchen Lehre darüber, wie wir gute Mütter und Väter sein können. Die Gemeinde braucht gute, göttliche Lehre, die voll von der Weisheit Gottes und nicht von der Weisheit dieser Welt ist.

Wir brauchen Weisheit betreffend dem, wie wir Filme machen, Musik schreiben, Materialien produzieren und Radio machen können. Wir brauchen Lehrer, die all diese Dinge lehren. Ich spreche hier nicht von dem Lehrer, der mit einer Kreide in der Hand vorne an der Tafel steht.

Ich spreche von jemandem, der dies gelebt hat und dem der Heilige Geist persönlich gezeigt hat, wie er dies tun kann. Jemand, der sagt: "Ja, ich habe den Weg der Welt gesehen, aber ich werde dies auf Gottes Art und Weise tun. Er wird mir neue Weisheit geben und ich werde Filme drehen, wie sie noch nie zuvor gedreht wurden.

Wir werden Barrieren durchbrechen und wir werden dies nicht auf die normale und die Status Quo Art und Weise tun. Wir werden dies so machen, wie Gott uns führt."

Sobald sie diesen Weg gelernt haben, werden sie sich umdrehen und andere lehren, die es mit der Zeit wiederum anderen lehren werden und wir werden uns wie ein Virus auf dieser Welt verbreiten.

Ich sehe es bereits. Wir sehen, wie mehr Filme mit einem christlichen Fundament herauskommen, mehr christliche Musik produziert wird und wir einen grösseren Einfluss haben. Lass uns einfach sicherstellen, dass wir diesen Einfluss reinhalten.

Lassen wir nicht zu, dass wir uns mit der Welt vergleichen, denn es gibt nichts, das verglichen werden könnte. Wir haben den Geist Christi in uns. Er kann mit nichts verglichen werden. Wir sind die Vorbilder und wir sollten nie an dem zweifeln und auf das hinunterschauen, was der Herr uns gegeben hat, denn es ist ein Licht in der Dunkelheit.

Wenn wir uns nur die Zeit nehmen würden, um mit diesem Licht zu scheinen, gäbe es viele Könige, die zu diesem Aufgang hingezogen würden. Lasst uns nicht beschämt sein über das, was wir haben.

Aber wir brauchen Lehrer, die uns lehren, wie wir die Talente und Fähigkeiten, die Gott uns gegeben hat, nehmen und sie gebrauchen können. Dies ist ein grosser Teil von dem, was ich mit meiner Familie und meinem Dienst tue.

Wir nehmen das Wissen, das Gott uns gegeben hat und lehren es anderen. Aber wir brauchen nicht nur Lehrer, die Doktrinen lehren. Ich spreche davon, weit über das hinauszugehen. Wir brauchen Lehrer, die Struktur und praktische Dinge lehren.

Wir müssen das Wort Gottes durch das Bildungswesen, den Handel, die Geschäftswelt, die Politik und einfach durch jeden Weg verbreiten. Wir müssen die Nachricht des Herrn lehren. Nun, das ist eine Gemeinde, die lebendig ist und bei welcher es ein Privileg ist, ein Teil davon zu sein.

Eine Gemeinde, die nicht nur jeden Sonntag stattfindet, sondern die sich gerade nebenan oder am anderen Ende des Flurs befindet. Nun sprechen wir endlich von einer Gemeinde, die in dieser Welt einen Einfluss haben wird.

Pastoren

Dann brauchen wir Pastoren, die die Gläubigen nähren und ihnen helfen, reifer zu werden. Wir brauchen Pastoren, die ein geistliches Zuhause schaffen, wo die Menschen einen Ort haben, an den sie gehören - einen sicheren Hafen. Nachdem du in der Welt draussen gewesen bist, du auf Widerstand gestossen bist und du versucht hast, dein Licht zu scheinen, so gut du konntest, brauchst du einen Ort, den du dein Zuhause nennst.

Du brauchst einen Ort, an den du rennen kannst und du brauchst jemanden, unter dessen Flügel du dich verstecken kannst und von dem du beschützt wirst. Du brauchst einen Ort mit vertrauten Gesichtern und demselben Geist, wo du Nahrung erhältst, du versorgt wirst und du die Kraft erhältst, um wieder hinauszugehen und weiter zu scheinen, angestrengter zu versuchen, mehr zu lehren und höher aufzusteigen.

Wir brauchen Pastoren mit einem Pastorenherz, die sich weniger dafür interessieren, hinter dem Rednerpult zu stehen und sich mehr dafür interessieren, ein Zuhause zu schaffen. Wir brauchen sie, damit sie Gottes Volk einen Ort geben, wo es hingehört, so dass sie sich als ein Teil einer Familie und nicht einfach als ein Teil einer Mitgliederliste fühlen.

Dies sind die Pastoren, die wir brauchen und dies sind die Pastoren, die der Herr am erheben ist.

Evangelisten

Wir brauchen auch Evangelisten. Ich spreche nicht davon, dass wir den Evangelisten für die Verlorenen brauchen. Die Evangelisten sind während vielen Jahren zu den Verlorenen hinausgegangen. Die Gemeinde braucht die Evangelisten. Wenn du ein Evangelist bist, höre meinen Schrei. Die Gemeinde braucht dich.

Die Welt hat viele von dir, aber in der Gemeinde herrscht grosser Mangel. Es liegt am Evangelisten, uns Überführung zu bringen. Es liegt am Evangelisten, in eine Gemeinde hineinzulaufen und zu sagen: "Der Geist in dieser Gemeinde ist der Geist der Welt."

Sie müssen das Feuer und die Überführung Gottes zu Seinem Volk bringen. Dafür braucht es den Evangelisten. Wir brauchen die Evangelisten, damit sie uns die Kraft geben, Veränderung vornehmen zu wollen.

Wir brauchen sie, damit sie uns unserer Sünde überführen, damit wir bereit sind, uns zu verändern. Wir brauchen jeden dieser Diener des fünffachen Dienstes, damit sie uns helfen, unseren Platz zu finden. Dies ist sicherlich unser Platz hier in AMI und unsere Vision fürs Jahr 2015, diese Puzzleteile zusammenzubringen.

Mit mir persönlich hat der Herr klar darüber gesprochen, dass ich in diesem Jahr mit den Aposteln zusammenarbeite und sie bereitmache, denn Gott ist daran, ihnen Muster zu geben und wir müssen fähig sein, zusammenzuarbeiten, um Gottes Plan umzusetzen und Sein Muster in dieser Erde zu etablieren.

Ob du nun an die apostolische Bewegung glaubst oder nicht, sie ist hier. Apostel erheben sich überall. Ja, es gibt viel Unkraut unter dem Weizen. Es gibt viele Apostel, die doch nicht so apostolisch sind.

Aber nur aus diesem Grund sollten wir das Baby nicht mit dem Badwasser wegwerfen. Diejenigen, die ein wahres Feuer von Gott und eine echte Leidenschaft haben, jeden Preis zu bezahlen, die Riesen zu konfrontieren, und die bereit sind, Jericho einzunehmen, indem sie rundherum marschieren, diese sind es, die wir zusammenbringen müssen.

Zeit, das Land einzunehmen

Wir müssen unsere Teile zusammenbringen, dieses Land einnehmen und die Gemeinde Gottes in das Land führen, in welchem Milch und Honig fliessen. Wir müssen unsere eigenen Bedürfnisse, Ängste und Schuld beiseitelegen.

Hier steht mehr auf dem Spiel. Es gibt ein grösseres Bild. Es ist an der Zeit, dass wir unser verheissenes Land einnehmen. Die Generationen, die gestorben sind, haben ihre Zeit der Heimsuchung verpasst. Sie sahen die Riesen und sind weggerannt. Die nachfolgenden Generationen sind Kompromisse mit dem Geist dieser Welt eingegangen.

Sag mir. Was wird unsere Generation tun? Was wirst du tun? Im Jahr 2015 ist es an der Zeit, dass du die Gemeinde wirst. Es ist Zeit, dass du die Dinge auf Gottes Art und Weise tust.

Wo bist du? Bist du jemand, der in den fünffachen Dienst berufen ist? Wirst du ausgerüstet oder rennst du einfach herum und versuchst, prophetische Worte weiterzugeben und Leute dazu zu bringen, auf deine Botschaft zu hören?

Vergiss es zu versuchen, Leute dazu zu bringen, auf deine Botschaft zu hören und rüste dich selbst aus. Werde in jedem Bereich trainiert, in welchem du Training brauchst. Wenn es in geistlichen Dingen ist, dann erhalte in diesem Bereich Training.

Wenn es in natürlichen Dingen ist, dann erhalte dort Training. Was auch immer es ist, mache dich bereit und Gott wird die Türen für dich öffnen. Höre auf zu versuchen, sie selbst aufzustossen.

Vielleicht weisst du, dass du nicht für den fünffachen Dienst berufen bist, aber du weisst, dass du eine Berufung hast? Wo hat der Herr dich jetzt gerade hingestellt und was tust du mit diesem Platz?

Ich meine nicht nur in der Gemeinde. Ich garantiere dir sogar, dass alle Türen in der Gemeinde vor deiner Nase zugeschlagen werden, wenn du eine Berufung ausserhalb des Kirchengebäudes hast. Alle Positionen und Dinge, von welchen du gedacht hast, dass du sie innehast oder tust, schliessen sich.

Hier sitzt du im Nichts fest. Nun, es stellt sich heraus, dass draussen im Nichts dein Platz ist. Dies ist deine Berufung. Dies ist der Ort, an dem du sein sollst. Was tust du mit deinem Platz?

Versuchst du, wieder ins Kirchengebäude zurückzurennen oder realisierst du, dass deine Berufung möglicherweise nicht im Kirchengebäude ist? Vielleicht befindet sich deine Berufung in der Arbeitswelt, in der Kunst oder in der Politik?

Wo ist deine Berufung? Wo hat dich Gott jetzt gerade hingestellt? Hat Er dich dort draussen hingestellt, um andere zu beeinflussen? Vergeudest du diese Möglichkeit oder ergreifst du sie mit beiden Händen und wirst der/die Beste darin? Bittest du Gott täglich um Offenbarung und Weisheit in deinem Bereich?

Ja, finde eine Gemeinde und schliesse dich jemandem mit einer apostolischen Berufung an, so dass du ein Muster hast. Gehe nicht einfach überallhin. Finde ein Muster, auf das du dich abstützen kannst.

Finde einen anderen Gläubigen, der in deinem Bereich ist. Erhalte alles von ihm, was du brauchst. Finde einen Lehrer, einen Apostel oder einen Propheten, der in deinem Bereich ist und frage ihn, wo du hingehörst und was du tun sollst.

Dann wirst du dir bewusst werden, dass deine Berufung direkt vor deiner Nase ist. Das, was Gott für dich hat, dein verheissenes Land, ist direkt vor deiner Nase. Es ist nicht irgendwo dort draussen. Es ist Zeit, dass wir das nehmen, was wir haben und dass wir etwas damit machen.

Gott nahm den Staub der Erde und machte daraus ein lebendiges, menschliches Wesen. Ist Er nicht fähig, heute genau dasselbe zu tun? Kann Er nicht durch dich den Staub der Erde nehmen und eine lebendige Berufung, einen lebendigen Segen und ein lebendiges Wunder machen?

Kann Er das nicht für dich tun? Was wirst du also mit dem Land machen, das du hast? Mache das Beste daraus. Scheine am hellsten darin und du wirst sehen, wie Gott sich auf eine Art und Weise in deinem Leben bewegen wird, wir Er dies noch nie zuvor getan hat.

Im Jahr 2015 werden wir sehen, wie Dienste aufkommen, die uns fragen lassen werden: "Ist dies überhaupt ein Dienst? Ich habe nicht gewusst, dass das ein Dienst ist. Kannst du das wirklich tun? Wo dienst du? Mit wem und wie?"

Aber in dieser Sache wirst du das Herz Christi spüren. In ihren Worten und in dem, was sie tun, wirst du Seine Leidenschaft spüren. Du wirst mit deinem logischen Denken sagen: "Es sieht nicht sehr nach Gemeinde aus und entspricht nicht dem, was ich gesehen habe, als ich aufgewachsen bin, aber ich kann nicht bestreiten, dass Gott in dieser Sache ist."

Ich war die Erste, die dagegen gepredigt hat, dass Gläubige sich in der Geschäftswelt, der Politik und all den anderen Bereichen, von denen ich nun spreche, involvieren, bis mir bewusst wurde, dass ich Gott nicht einschränken sollte.

Er tut etwas Neues. Wir werden nicht länger einen Gemeindeberg und einen Weltberg haben. Wir werden etwas Aufstandsbekämpfungs-Kriegsführung haben. Die Art von Kampfführung, in welcher Gott Seine Gemeinde nehmen und auf der ganzen Welt verteilen wird.

Jeder Gläubige wird wie ein Baum sein, der am Wasser gepflanzt ist, der wachsen und überall Frucht bringen wird. Es wird nicht eine Bewegung hier und eine Bewegung dort geben. Es wird eine internationale Bewegung Gottes sein, in welcher jeder/jede Gläubige einen Platz hat.

 

Du bist die Gemeinde - Gottes Wort für 2015

Es ist Zeit zu handeln! Verstecke dich nicht länger und sitze nicht länger einfach herum.

Mache dieses Jahr zu einem unvergesslichen Jahr! Höre dir die Originalversion von Gottes Wort fürs Jahr 2015 HIER an.